Gmünd-hilft kocht sich auf Platz fünf

15 Teams, ein großer Topf und jede Menge Teamgeist: Beim internationalen Gulaschkochwettbewerb in České Velenice zeigte „Gmünd hilft“ am Samstag, wie Kochen Grenzen überwinden kann.

**ČESKÉ VELENICE.** Schon vormittags herrschte beim Gulaschkochwettbewerb in České Velenice reges Treiben. Insgesamt 15 Teams gingen an den Start – darunter auch wieder eine internationale Mannschaft von **Gmünd-hilft**.

Zunächst hieß es, die bereitgestellten Zutaten abzuholen. Fleisch und Zwiebeln wurden vom Veranstalter zur Verfügung gestellt. Damit begann das große Zwiebelschneiden – und zwar im Akkord. Schließlich sollte der Gulaschtopf rechtzeitig mit den Zwiebeln auf Temperatur kommen. Ab 11 Uhr wurden die Kochplatten gestartet und die ersten Zutaten wanderten in die Töpfe. Besonders schön: Eine ukrainische Köchin und ihre HelferInnen standen ebenso am Herd wie Zugezogene aus anderen Nationen, die tatkräftig mit anpackten.

## Quiz, Zielschießen und jede Menge gute Laune

Während das Gulasch langsam vor sich hin köchelte, kam auch der Spaß nicht zu kurz. Bei Speis und viel Trank herrschte gute Stimmung unter den Teilnehmern und Gästen. Ein Quiz für alle Teams, sorgte ebenso für Unterhaltung wie das „Zieltorschießen“ für alle Kinder und Sportbegeisterten. Abwechselnd wurde das Gulasch ausgegeben und es wurde fast zu wenig. Damit ging man gespannt zur Bewertung.

## Platz fünf für „Gmünd hilft“

Am Ende durfte sich das Team von „Gmünd hilft“ über den **5. Platz** freuen. Die Freude darüber war bei allen Beteiligten groß. Nach einigen Stunden am Herd, Zwiebelschneiden, Wind und gemeinsamer Arbeit war die Platzierung eine schöne Belohnung. Der Gulaschkochwettbewerb in České Velenice hat einmal mehr gezeigt: **Miteinander kochen überwindet Grenzen.**

Stoff für Veränderung 2.0

Am 23. August feierten der Verein „Gmünd hilft“ und die Evangelische Pfarrgemeinde A. und H. B. Gmünd–Waidhofen an der Thaya in der Friedenskirche Gmünd die Vernissage „Stoff für Veränderung 2.0“.

Bei der Eröffnung erzählte die Obfrau des Vereins „Gmünd hilft“, Andrea Seidl-Schuhmacher, wie ihre Idee zu den Wunderblumen entstanden ist. Sie knüpfte an das Projekt „Stoff für Veränderung 1.0“ an und entwickelte es weiter mit dem Wunsch, Zugereiste und Ansässige in Gmünd einander näherzubringen. Die Redewendung „Hob i a leibal bei dir?“ – „Bist du gut mit mir?“ brachte sie auf die Idee, alte T-Shirts als „Stoff für Veränderung“ zu nutzen. Sechs Wochen lang im Seelsorgeraum der Kirche wurden daraus Garne hergestellt und auf alten Fahrradfelgen farbenprächtige Wunderblumen gestaltet.

Pfarrerin Dace Dischler sprach bei der Eröffnung über Miteinander, Vielfalt und Frieden, die dort wachsen können, wo Menschen einander begegnen. Verbundenheit beginne oft beim gemeinsamen Tun, beim Lachen und in Augenblicken voller Leichtigkeit und Freude. Daraus könne eine Haltung wachsen: Wir müssen nicht gleich sein, um in Frieden miteinander leben zu können. 

Während der Agape nach der Vernissage brachte die Gmünder Bürgermeisterin Helga Rosenmayer ihre Eindrücke mit einem besonderen Satz auf den Punkt: „Das sollte die ganze Welt hören.“

Gerade deshalb seien gemeinsame Projekte wichtig: „Wenn zwei kleine soziale Akteure – die Evangelische Pfarrgemeinde und der Verein ‚Gmünd hilft‘ – ihre Kräfte zusammentun, dann ist die Kirche voll und wir zeigen, dass ein fröhliches, wohlwollendes und respektvolles Miteinander in Vielfalt möglich ist.“ so Pfarrerin Dischler.

Die junge Musikerin Veronika Holzmüller umrahmte die Feier mit Geige und Querflöte. Ein herzlicher Dank gilt allen helfenden Händen aus der Pfarrgemeinde und dem Verein „Gmünd hilft“, die das Projekt mit Zeit, Kreativität und Engagement möglich gemacht haben.

Die Wunderblumen sind bis Ende Oktober jeden Sonntag von 9 bis 19 Uhr in der Evangelischen Friedenskirche Gmünd zu besichtigen.

Hilfstransport Ukraine 28.02.2026 aus Gföhl

Vor 4 Jahren begann der unsägliche Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine, und wir haben von Beginn an Sammlungen für Hilfstransporte durchgeführt. Siehe auch Ukrainehilfe.
Um auch ohne Lokal und Abgabeort nochmals als Verein aktiv zu helfen, haben wir unser Scherflein dazu beigetragen um einen Sattelschlepper voller Hilfsgüter in die Ukraine zu ermöglichen. Vor Ort in Gföhl wurden Kisten gepackt, beschriftet, foliert und aufgeladen.

Ergebnis SOS Balkanroute Sammlung 17. und 24.01.2026

Am 17. Und 24. Jänner wurde im Pfarrzentrum eine Sammelaktion auf Initiative von SOS Balkanroute durchgeführt.
Gesammelt wurden gezielt Sachspenden, die für das Überleben im Freien bei winterlichen Temperaturen nötig sind: Decken, Isomatten Winterkleidung, warme Schuhe und mehr.
Die Hilfsbereitschaft war groß:
-50 Originalkartons
-3 Extraschachteln und
-8 grosse schwarze Säcke
-260 EUR in bar
-20 Bananenschachtel, die keinen Platz mehr hatten und nun in die Ukraine kommen.
Die Waren konnten nach dem Sortieren und Verpacken zur Versorgung der Menschen vor Ort weitergeleitet werden.
Allen Initiatoren, Helfern und Unterstützern gilt unser Dank für diese großartige Aktion.